Stimmenhören
ist nicht krank macht Sinn ist individuell

Jede psychische Krise ist einzigartig und persönlich. Genauso ist auch jede Stimmenhörererfahrung ganz individuell. In meinen Workshops, Vorträgen und Onlinekursen helfe ich Betroffenen und Fachperson, damit Stimmenhörende wieder in ihre Kraft kommen und ein glückliches und aktives Leben leben können.

Warum ich diese Arbeit mache

Ich will das Leben von Stimmenhörenden verändern.

Ich höre seit 12 Jahren Stimmen. Die ersten zehn Jahre davon waren absolut die Hölle. Ich musste auf die harte Tour lernen, dass es sehr schwierig ist, einen guten Umgang mit den Stimmen zu finden. Obwohl ich in diesen zehn Jahren ein paar Strategien entwickeln konnte, habe ich erst in den letzten zwei Jahren wirklich verstanden, wie man trotz Stimmen ein gutes Leben haben kann. 

Ich habe zehn Jahre mehrheitlich in meiner Wohnung verbracht, weil mich die Stimmen so quälten. Heute kann ich frei leben. Ich gehe raus, habe Freunde, mit denen ich etwas unternehme und arbeite nach Jahren der Untätigkeit wieder. Ich freue mich morgens auf jeden Tag und freue mich zu leben. 

Mein Anliegen ist es, Stimmenhörenden zu helfen und ihr Leiden zu beenden. Wenn mir damals jemand gesagt hätte, wie man gut mit den Stimmen leben kann, dann hätte ich viel früher wieder ein tolles und aktives Leben haben können. 

Deshalb will ich Personen, die im psychiatrischen Bereich arbeiten, helfen, Betroffene besser zu unterstützen und ihnen Tools an die Hand geben, die ihnen die Arbeit mit den Betroffenen ermöglicht. Stimmenhörenden möchte ich mitgeben, was ich in den letzten Jahren gelernt habe und ihnen helfen, damit auch sie wieder glücklich sein und ohne Einschränkungen am Leben teilnehmen können.

 

 

Wie ich Ihnen helfen kann

Für Stimmenhörende

Sie möchten lernen, besser mit Ihren Stimmen umzugehen und wünschen sich, dass sie von den Stimmen im Alltag nicht mehr beeinträchtigt werden? Ich kann Ihnen sagen: Das ist möglich. Ich habe das geschafft und Sie können das auch schaffen!

Sie hören Stimmen und möchten Methoden kennenlernen, die Ihnen helfen, besser mit den Stimmen zu leben. Ihre Behandlung besteht hauptsächlich aus Medikamenten und einer Therapie, die Ihnen bis jetzt aber nicht viel weitergeholfen hat.

Ich bin dabei, eine App zu entwickeln, die Sie auf Ihrem Weg zu einem besseren Leben begleitet. Sie lernen Methoden kennen, um einen besseren Umgang mit den Stimmen zu finden. In den integrierten Onlinekursen werden Sie Ihren Stimmen auf neuer Weise begegnen, sie kennenlernen und Techniken erlernen, die Ihnen helfen, Ihre Gefühle besser wahrzunehmen und sich selbst auf neue Weise zu begegnen. Besuchen Sie auch einen meiner Workshops oder Vorträge, um mehr über das Stimmenhören und den Umgang damit zu erfahren.

Für Fachpersonen

Sie wünschen sich, dass ihre Klienten trotz den Stimmen ein aktives und sinnerfülltes Leben leben können? Die Stimmen sollen die Betroffenen in ihrem Alltag nicht mehr einschränken oder noch besser, sie in ihrem Leben unterstützen. Das ist möglich. Ich habe es selbst erlebt!

Sie arbeiten im psychiatrischen Bereich, sind Psychologin, Psychiaterin oder Pflegefachperson und möchten neue Ansätze lernen, um Stimmenhörende auf ihrem Lebensweg begleiten. In Ihrer Ausbildung haben Sie jedoch nur das biologisch-medizinische Modell von der Schizophrenie vermittelt bekommen und merken, wie Sie damit an Ihre Grenzen stossen.

In meinen Onlinekursen, Workshops und Vorträgen lernen Sie Methoden, die Sie bei Stimmenhörenden anwenden können. Sie sind einfach zu erlernen und erlauben Ihnen, erfolgreich mit Betroffenen zu arbeiten. Als Stimmenhörende haben mir diese Vorgehensweisen ein neues Leben ermöglicht, was jahrelange medikamentöse Behandlung und Therapie nicht geschafft haben.

Wie ich arbeite

Die Stimmen an sich sind selten das Problem. Das Problem ist, was die Stimmen in den Stimmenhörenden auslösen und wie die Betroffenen darauf reagieren. Stimmen lösen bei den Stimmenhörenden viele verschiedene Gefühle aus und es ist der Umgang mit diesen Gefühlen, der schwierig ist. Oft sind es Ängste oder Erinnerungen an frühere Ereignisse, die von den Stimmen hervorgerufen werden. Durch Achtsamkeit und Selbstmitgefühl können Stimmenhörende einen neuen Zugang zu ihren Gefühlen erlernen.

Es ist auch wichtig, die Stimmen zu verstehen. Dabei kann auch das Maastricht-Interview helfen, das von Marius Romme und Sandra Escher entwickelt wurde, um die Inhalte der Stimmen und ihre Bedeutung zusammen mit der Stimmenhörenden aufzudecken. Wenn erst mal ein Verständnis für die Stimmen, ihre Herkunft und ihr Verhalten da ist, ist es auch einfacher, mit Ihnen umgehen zu lernen. 

Die gängige Behandlung von Stimmenhörenden besteht weiterhin aus Medikamenten und Psychoedukation. Die Medikamente dämpfen hauptsächlich die Emotionen und Gefühle der Betroffenen, helfen aber nur sehr selten gegen die Stimmen. Obwohl stützende Gespräche mit einer Fachperson sehr hilfreich sein können, werden dadurch die Stimmen nur selten beeinflusst. 

Ich habe selber jahrelang nach eine Lösung für meinen eigenen Umgang mit den Stimmen gesucht. Durch das Buch “Stimmenhören verstehen” von Marius Romme und Sandra Escher sowie die Workshops von Joachim Schnackenberg habe ich einen neuen Ansatz zum Zugang zu den Stimmen gefunden. Stimmen werden aus der Sicht dieser Experten durch Lebensereignisse ausgelöst und nicht durch ein chemisches Ungleichgewicht im Gehirn. Aufbauend auf die in den Workshops und in der Literatur beschriebenen Methoden, habe ich mir verschieden eigene Techniken erarbeitet, die Betroffenen den Umgang mit den Stimmen erleichtern.

Viele dieser Methoden basieren auf dem Konzept der Achtsamkeit und dem Umgang mit Gefühlen. Ausserdem habe ich mir beigebracht, mit den Stimmen in der Meditation direkt zu kommunizieren. Dazu verwende ich die Technik des Inneren Sicheren Ortes. Der Dialog mit den Stimmen kann auch im Schreiben stattfinden, wenn die Meditation nicht möglich ist. Damit konnte ich, eine ganz neue Beziehung zu meinen Stimmen aufzubauen, die meinen Alltag nicht nur erleichtert, sondern auch bereichert. 


Vorträge

Besuchen Sie einen meiner Vorträge oder buchen Sie mich für einen Vortrag zum Thema Stimmenhören und Recovery.

Workshops

Ich biete spezifische Workshops für Stimmenhörende und Fachpersonen an. Sie können mich auch für Ihren Workshop buchen.

Onlinekurse und app (in Bearbeitung)

Nutzen Sie die App oder besuchen Sie meine Onlinekurse für Stimmenhörende und Fachpersonen.

Bereit?

Wir finden zusammen einen Weg, der Sie weiterbringt.

Kundenbewertungen

Was andere sagen

Ich habe den Vortrag von Muriel als Betroffene sehr berührend und eindrücklich empfunden habe. Es beeindruckt mich, wie offen sie mit uns allen über ihre bewegende Geschichte gesprochen hat.
L.B.
Schülerin Kantonsschule Olten
Die Beratung war unglaublich hilfreich. Muriel ist sehr einfühlsam und weiss wirklich, wovon sie spricht, weil sie es selbst erlebt hat. Ihre kreativen Lösungen und ihre offene Art hat mich sehr beeindruckt.
C.A.
Angehöriger einer Stimmenhörenden

Über mich 

Mein Name ist Muriel Bowie. Ich höre seit zwölf Jahren Stimmen und habe die Diagnose Schizophrenie erhalten. Ich habe über zehn Jahre in psychiatrischen Institutionen verbracht, in Kliniken und im betreuten Wohnen. 

Ich habe ursprünglich Informatik studiert, habe in Thailand und China gelebt und musste mein altes Leben aufgrund der psychischen Erkrankung aufgeben. Seit 2017 arbeite ich als Genesungsbegleiterin. Ich leite eine Selbsthilfegruppe für Stimmenhörende und habe bis 2020 habe ich in einer psychiatrischen Klinik in der Schweiz gearbeitet.

Nach einer jahrelangen Odyssee habe ich es geschafft, mir trotz meiner psychischen Krisen ein glückliches und tolles Leben aufzubauen und bin überzeugt, dass jeder Betroffene das auch kann.

Kontakt

Muriel Bowie
Weidwiesenweg 19
8580 Amriswil
Schweiz

contact@muriel-bowie.com
+41 79 235 41 72

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